Bei DENON ist jetzt der Mitschnitt eines Konzerts der 9. Symphonie Beethovens mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und Anna-Katharina Behnke unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka auf CD erschienen. Am 31.12.2014 und am 1.1.2015 singt Anna-Katharina in der National Concert Hall in Taipeh wieder die Tove in Schönbergs Gurre-Liedern, erstmals mit dem Taiwan Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Shao-Chia Lü. In den letzten Spielzeiten gab Anna-Katharina Behnke ihr Debüt als Elektra in einer Koproduktion der Opernhäuser von Bozen, Modena, Piacenza und Ferrara und gastierte als Elisabeth an der Oper Bonn. Bei den Budapester Wagner-Tagen sang sie die Isolde der dortigen Neuproduktion, die Sieglinde in Die Walküre, sowie die Brünnhilde in Siegfried. Als Senta war Anna-Katharina Behnke erstmals bei den Tiroler Festspielen in Erl zu hören, danach war die Künstlerin als Fidelio wieder beim Brucknerfest in Linz zu Gast.
Ebenfalls mit Fidelio gastierte Anna-Katharina in einer Neuproduktion der Opernhäuser von Bozen und Ravenna und als Marschallin im Rosenkavalier gab sie ihr Debüt am New National Theatre Tokio. Mit Richard Strauss’ 4 Letzten Liedern war sie in der Kongresshalle Saarbrücken sowie in der Suntory Hall Tokio zu hören. Es folgte eine Neuproduktion von Ariadne auf Naxos am Staatstheater Saarbrücken. Zum ersten Mal unter der Leitung von Kirill Petrenko sang Anna-Katharina Behnke die Brünnhilde in einer konzertanten Aufführung des Siegfried mit dem Gulbenkianorchester Lissabon.

Es waren die Interpretationen von Lulu (BASEL, Staatstheater KARLSRUHE, Bastille PARIS) und Salome (BOLOGNA, DÜSSELDORF, Staatstheater STUTTGART, HANNOVER, WIESBADEN, NÜRNBERG, Scala MAILAND, TOKIO) mit denen Anna-Katharina Behnke erste große Erfolge genoss und die den Grundstein für ihre internationale Laufbahn legten, die sie unter anderem zu ihrem Debüt als Isolde an das Teatro dell’opera di ROMA, als Sieglinde an das Teatro San Carlo di LISSABON, als Arabella an das Châtélet nach PARIS, als Senta an das Bolshoi in MOSKAU und das Maríinski St. PETERSBURG, als Fidelio nach BRÜSSEL, ANTWERPEN, GENT, HELSINKI, als Marietta an das Grand Théâtre de GENEVE, als Venus und Emilia Marty an das Teatro Real in MADRID, als Ariadne an die Semperoper DRESDEN und als Marta an die Deutsche Oper BERLIN führte.

Die österreichische Sopranistin wurde in Wuppertal geboren. Als Tochter eines Opernsängers von Kindheit an mit Musik und Theater vertraut, waren es die Wagner-Opern die den Teenager so in ihren Bann zogen, das sie dem Beruf des Vaters folgte. Noch während ihrer Ausbildung an der Musikhochschule München debütierte sie als Susanna an der Wiener Kammeroper und einem Anfängerjahr an der Oper Bonn folgte Lucia di Lammermoor am Nationaltheater Prag.

In der Ausweitung ihres Repertoires mit Partien wie Chrysothemis, Desdemona, der Frau in Schoenbergs Erwartung, Lady Macbeth von Mzensk, Violanta, Judith, Elsa, Elisabeth, Ellen Orford nahm die Annäherung an den Monolith der Beethoven- Leonore einen besonderen Platz ein, da sich die einmalige Gelegenheit bot diese Partie analog ihres Entstehungsweges zunächst als koloraturreiche Leonore1805, dann als die facettenreichere Leonore1806 sowie schließlich als Fidelio (1814) zu singen.

Auf dem Konzertpodium interpretierte Anna-Katharina Behnke neben Salome, Fidelio und Isolde Zemlinskis Lyrische Symphonie, Strauss` Vier Letzte Lieder, Alban Bergs Altenberglieder, Lulu-Suite, Sieben Frühe Lieder sowie seine Konzertarie Der Wein, die Tove der Gurrelieder, Beethovens 9. Symphonie und Missa Solemnis, das Verdi Requiem, Janáceks Glagolitische Messe sowie Wagners Wesendonck-Lieder.

Die Basis für die Sicherheit und Kraft ihrer Interpretationen verdankt die hochmusikalische Sängerin einer umsichtigen Entwicklung ihres Repertoires an den Bühnen von Braunschweig, Halle, Münster – hier wagte sie sich an das Rollendoppel Elisabeth/Venus-, Essen – Fidelio, Marschallin, Elsa und Irene-, Bremen- Isolde- und Wiesbaden- Salome, Ariadne, Senta, Fidelio-.

Die Verpflichtungen der Spielzeit 2008/2009 führten Anna-Katharina Behnke mit Emilia Marty an das Teatro Real nach MADRID, als Isolde zu den Bruckner Festspielen nach LINZ, als Martha (Tiefland) zu ihrem Debut an der Deutschen Oper Berlin, mit Missa Solemnis nach PALERMO, als Ariadne an die Dresdner Semperoper, als Rosalinde nach GENF, mit Beethovens 9. Sinfonie nach MAILAND und erstmals als Venus in der Pariser Fassung von Wagners Tannhäuser wieder nach MADRID.

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